in Positionen

Kritische Theorie heute: Ohne Angst verschieden sein

Vom 29.11. bis zum 1.12.2013 fand an der Berliner Humboldt-Universität die Konferenz „Kritische Theorie – Eine Erinnerung an die Zukunft“ statt. Da die ganze Veranstaltung ziemlich enttäuschend war, habe ich sie beim Freitag unter dem (etwas langen) tl;dr zusammengefasst:

white boys reasuring their categories, still talking about the possibility of a revolution, unterhalb der man über nichts reden muss, außer vielleicht über die iranische bombe, auf keinen fall aber über den feminismus.

Hier die drei Tage zum Nachlesen:

Tag 1: Ohne Angst verschieden sein – mit dem Eröffnungsvortrag von Detlev Claussen und einem Podium zu materialistischer Gesellschaftskritik, auf dem Gerhard Polt als größter Gegenwartsphilosoph angepriesen wird

Tag 2: „Ich halt’s nicht mehr aus!“ – Autoritarismus, Psychoanalyse, die vergessene Philosophie der Deutung, die Gegenwart des Patriarchats und dessen Verteidigung in Thor 2

Tag 3: Immer radikal, nie konsequent – Antideutsche, die Gadget-Fixiertheit der Kulturindustrie und das Abschlusspodium mit der klassischen Theorie/Praxis-Debatte

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