„Burnout“? Da war doch was!

Mit Ausstellung und Rahmenprogramm will die „Neue Gesellschaft für bildende Kunst“ die Diskussion um das Phänomen „Burnout“ wieder politiseren. Das scheint fast unmöglich Schon im Eingangsbereich liegen sie, all die Zeitschriften und Bücher aus den vergangenen Monaten, die etwas zum Phänomen „Burnout“ zu sagen hatten. Der Spiegel, Stern, Psycholgie Heute, Pocket-Business, und so weiter. Bei […]

Die Liebe als Rest-Utopie: Axel Honneth über das Erbe der kritischen Theorie

Wenn Jürgen Wiebicke vom WDR seine Philosophie-Interviews mit „Grübeln sie nicht so viel!“ beendet, dann ist das immer ein bisschen komisch. Schließlich hat man ihm und seinem Gegenüber bereits eine knappe Stunde beim Grübeln zugehört und zumindest passiv mit-gegrübelt. Und dann grübelt man auch noch darüber, warum er man jetzt auf einmal nicht mehr grübeln […]

„We are the ones, we’ve been waiting for“

  Drei Tage lang hat die Berliner Volksbühne die „Idee des Kommunismus“ beherbergt. Die Philosophen Alain Badiou und Slavoj Žižek hatten zur Konferenz geladen und wollten den „Begriff des Kommunismus neu und in seiner ganzen Bedeutungsvielfalt“ denken. Antonio Negri war da, Performance-Künstler, Installationen und Filme sollten das Thema „ästhetisch beleuchten“. Volksbühnen-Intendant Frank Castorf zeigte Bertolt […]

Praktische Optimisten: Žižek und Adorno

Slavoj Žižek ist mit seinem neuen Buch erneut durch die Feuilletons gereicht worden. Er gilt weithin als Vertreter einer gescheiterten Ideologie, als Referenz für unverbesserliche linke Nostalgiker und Chávez-Sympathisanten. Žižek sei auf der Suche nach einem altbekannten Heilsversprechen, schrieb die „Süddeutsche“, doch darauf werde niemand mehr hereinfallen. Der Berliner „Tagesspiegel“ kritisierte den „revolutionären Fundamentalisten“, dessen […]