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Sebastian Dörfler
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60 Jahre Tagesschau: “Schau doch nicht so traurig drein”

Wahrscheinlich sitzt die „Tagesschau“ einfach so tief, dass nicht einmal der Medienwandel an sie herankommt. Aus der frühen Kindheit weiß ich eigentlich nur noch, dass wir beim letzten „… taaa“ ihrer Intro-Melodie im Bett sein sollten. Mit der Welt wollten wir uns damals ohnehin noch
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Kritische Theorie: Nur wer spricht, kann frei werden

Der Zauber der Worte verbindet: Eine Tagung zur Bedeutung der Sprache in der Kritischen Theorie findet einen erstaunlichen Konsens zwischen Adorno und Habermas. Kritische Theoretiker sind nicht zimperlich. Wenn beispielsweise Theodor W. Adorno über teilnahmslose Gespräche in der Mittagspause schre
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#Retromania: Nie war die jüngste Vergangenheit so wertvoll wie heute

Auch der Pop ist in der Krise, befindet der britische Musikjournalist Simon Reynolds. In „Retromania“ untersucht er die Ursachen für die dauernde Wiederkehr bestimmter Musikmoden und die Logik des Marktes. Das Schönste an der Popmusik funktioniert immer noch: Noch immer gibt es Lieder, die inn
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Nate Silvers Wahlprognose: Das Ende des Zufalls?

Nate Silver hat die Wahlergebnisse aller 50 amerikanischen Bundesstaaten vorausgesagt. Doch damit nicht genug: Seine Prognosen sollen in Zukunft Terroranschläge und Umweltkatastrophen verhindern. Wenn Nate Silver so weitermacht, ist der Zufall bald Geschichte. Vor vier Jahren gab es immerhin noch I
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Wahlkampf in den sozialen Netzen: Der Augenblick zählt

Jeder amerikanische Wahlkampf ist ein weiterer Schub für Medien. Dieses Mal kann man beobachten, was passiert, wenn die Berichterstattung der Logik der sozialen Netze folgt. Der Sieger der Präsidentenwahlen, da sind sich Medienbeobachter so gut wie sicher, steht schon fest: Es ist der Kurznachrich
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Blockupytreff in Frankfurt: Keine einfachen Antworten

Mobilisierung ist nicht alles: Am Wochenende suchte das Blockupy-Bündnis in Frankfurt einen Weg aus der Bedeutungslosigkeit der Linken. „Wie werden wir machtvoll?“ war die Frage, um die sich an diesem Wochenende alles drehte. Einen Weg aus der Bedeutungslosigkeit der Linken suchte das Blockupy-
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An die Arbeit: Warum Bartleby sich selbst abschaffen müsste

  Es gibt da diesen Gedanken, der immer dann gedacht wird, wenn man nicht mehr weiter weiß. Wer ihn ausspricht, schickt als einleitende Erklärung meist ein kurzes “es gibt kein richtiges Leben im falschen” vorweg. Dann geht es weiter: Wenn jede Handlung ohnehin nur zum Fortbestand
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“Burnout”? Da war doch was!

Mit Ausstellung und Rahmenprogramm will die „Neue Gesellschaft für bildende Kunst“ die Diskussion um das Phänomen „Burnout“ wieder politiseren. Das scheint fast unmöglich Schon im Eingangsbereich liegen sie, all die Zeitschriften und Bücher aus den vergangenen Monaten, die etwas zum Phä
Zeichnung: Björn Bernt
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Dialektik Rises? Batmans Fernet Branca

Acht Jahre hat Bruce Wayne keinen Menschen mehr gesehen, humpelt nur noch durch den Ostflügel seiner Villa. Dann kommt Catwoman. Was das mit Hegel zu tun hat? Ein Brief an G.W.F. Nolan Respekt, Chris, mit so viel Pathos hat schon lange keiner mehr die Hegel-Keule geschwungen. Aber mal im Ernst: Dre
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Durch die Nacht mit Doctorella

Es folgt eine kurze Hymne auf die Band Doctorella. Seitdem ich am Freitag auf ihrer Record Release Party war höre ich ihr erstes Album “Drogen und Psychologen”. So etwas schönes gab es in diesem Jahr noch nicht. Und das hat einen einfachen Grund: Hier gelingt endlich einmal wieder, was

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